
Magniviertel
Top 3 Fakten
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Erbaut (ab) 1031 n. Chr.
Das erste Gebäude ist sogar noch heute erhalten: die Magnikirche!
Fast komplett zerstört – und doch gerettet
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Viertel stark beschädigt. In den 1970er-Jahren sollte es sogar abgerissen werden, doch Bürgerproteste sorgten dafür, dass es liebevoll restauriert statt ersetzt wurde.
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Klein, aber kulturell extrem lebendig
Trotz seiner überschaubaren Größe ist das Magniviertel bekannt für Galerien, kleine Theater, individuelle Läden und Kneipen – es gilt bis heute als eines der kreativsten Viertel Braunschweigs.
Eckdaten
Erster Urkundlicher Beleg
1031 v. Chr.
Baustil
Fachwerk
Allgemeiner Befund
In Braunschweiger gab es 100 bis 120 Fachwerkhäuser – die meisten im Magniviertel
Zeitleiste
1031: Braunschweig wird erstmals, in der Weihurkunde für die St. Magni-Kirche, als „Brunesguik“ erwähnt.
(siehe Galerie Bild 1)
1432: Das älteste inschriftlich datierte Fachwerkhaus Braunschweigs und Deutschlands: der Ackerhof 2 wird errichtet.
Inschrift: ANNO DMCCCXXXII (siehe Galerie Bild 2)
14 Jhd.: Die Mehrzahl der im Fachwerkstil errichteten Bürgerhäuser entstehen
1489/90: Erbauung des Magnitors 1
ca. 1500: Hinter der Magnikriche entstehen weitere
Fachwerkbauten, die zwei unterschiedliche Bauepisoden ausweisen.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Fachwerkbauweise bedeutsam für das Baugeschehen Braunschweigs
In der Bombennacht vom 14. auf den 15. Oktober 1944 werden bis auf 100 alle Bauten, von ursprünglich 2000 Fachwerkhäusern, zerstört
2022: Die Inschrift, die das Alter des Ackerhofes 2 bezeugt, wurde erst 2022 restauriert.
(siehe Galerie Bild 1)
2025: Die vollständige Sanierung des Ackerhof 2 wird vollendet
Fun Facts
Die Gründungsurkunde der Stadt Braunschweig ist ursprünglich die Weihurkunde der St. Magni-Kirche (siehe Galerie Bild 1)
Das alte Stadtquartier um die St. Magni Kirche hieß früher Altewiek
Galerie
Quellen- und Literaturverzeichnis
- Quellen:
- Stadtarchiv Braunschweig (StABra), Bestand A III 7, Urkunde Nr. 1, 1031 (Weihurkunde).
- Literatur:
- Arnhold, E. & Kotyrba, S. : Fachwerkarchitektur in Braunschweig, Braunschweig 2010.
- Arnhold, E. Ackerhof 2. In: Mittelalterliche Metropole Braunschweig. Architektur und Stadtbaukunst vom 11. bis 15. Jahrhundert. Braunschweig 2018.
- Luitgard Camerer, Manfred R. W. Garzmann, Wolf-Dieter Schuegraf, Norman-Mathias Pingel (Hrsg.): Braunschweiger Stadtlexikon. Braunschweig 1992.
- Onlineverweise:
- https://www.magniviertel.de/webcam/ (14:32)(09.09.2025)
- https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/magniviertel.php (09.09.2025)
- https://www.braunschweig.de/tourismus/ihr-besuch-in-braunschweig/sehenswuerdigkeiten_top10.php#h-magniviertel (09.09.2025)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Magniviertel (16.09.2025)
- https://www.magniviertel.de/quartier/strassen/images/ackerhof_schlosstr_durchbruch.jpg (16.09.2025)
- https://www.magniviertel.de/quartier/album/historische_bilder/bs_dsb_am_magnitor (16.09.2025)
- https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/WCF7W2OM5N7IKBB6E3PODFWV2IFXHTSN?query=ackerhof+Braunschweig+&isThumbnailFiltered=true&rows=20&offset=0&viewType=list&hitNumber=04 (30.09.2025)
- Foto: 08.10.2025 (privat)
- https://www.der-loewe.info/die-sanierung-ackerhof-2-steht-vor-dem-abschluss (10.04.2026)
Wichtige Gebäude im Magniviertel
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